Lexikon - Lachschichtdickemessung

Aus der Dicke der Lackierung auf dem Karosserieblech kann man zwischen einer Original- und einer Reparaturlackierung unterscheiden. Dadurch kann der Sachverständige durch Messung der Lackschichtdicke eine Reparaturlackierung erkennen und beurteilen.

Serienlackierungen haben in der Regel folgende Schichtdicken:

Senkrechte Flächen Waagrechte Flächen
Elektrotauchgrund 18-20µm 18-20µm
Füller 30-35µm 40-45µm
Uni- oder Metallic Basislack 12-14µm 12-15µm
Klarlack 30-40µm 40-50µm
Gesamtdicke 95-130µm 115-150µm

Mittels eines sogenannten Lackschichtdickenmessgeräts kann der Sachverständige die Lackschichtdicke messen.

Bei Stahlblech wird dabei meist das sogenannte Magnetisch-Induktive Verfahren angewendet. Hier wird vom Prinzip her ein magnetischer Fluss zwischen der Messsonde und dem Stahlblech gemessen. Je dicker die nichtmagnetische Schichtdicke, desto schwächer wird dieser magnetische Fluss und umso größer der gemessene Wert.

Bei Aluminium dagegen, das ja unmagnetisch ist, wird das sogenannte Wirbelstromverfahren eingesetzt. Das Wirbelstromverfahren arbeitet mit hochfrequentem Wechselstrom, der in der Messsonde ein elektromagnetisches Feld erzeugt. Setzt man das Messgerät auf die Blechoberfläche auf entstehen Wirbelströme, deren Rückwirkung auf die Messsonde den Messwert ergeben.

In unserem Büro setzen wir eines der zu Zeit modernsten Kombinationsmessgeräte ein. Dieses misst nach beiden Verfahren auf Eisen und Stahl sowie auf Aluminium, Messing, Kupfer, Bronze und unmagnetischen Edelstählen.

Reparaturlackierung Messwert 208µm

Karl Stoll

Telefon 07121/49 27 49
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